Das Konzept des ZiSMed

In unserem Zentrum m√∂chten wir Ihnen in einer angenehmen, freundlichen Atmosph√§re Beratungen und Behandlungen nach einem umfassenden Konzept anbieten. Je nach Ihrem Anliegen und Ihren Bed√ľrfnissen stehen Ihnen Fachleute mit unterschiedlichen Spezialisierungen zur Auswahl.

Falls n√∂tig, k√∂nnen wir Ihnen so auch verschiedene Behandlungen, die sich erg√§nzen, unter dem gleichen Dach anbieten. So bleibt Ihnen die Umgebung vertraut, und wir k√∂nnen dank der M√∂glichkeit, uns jederzeit untereinander auszutauschen, ein auf Sie zugeschnittenes kontinuierliches und ganzheitliches Behandlungskonzept entwickeln ‚Äď dies gew√§hrleistet eine optimale und oft auch kosten- und zeitsparende Betreuung.

Unterschiedliche Blickwinkel ‚Äď gemeinsames Grundkonzept

Unsere Gef√ľhle, Handlungen und Tr√§ume, das gesamte menschliche Empfinden erleben wir mit unserem K√∂rper. Es spielt sich daher im Rahmen gewisser physiologischer Gesetzm√§ssigkeiten ab. Aus der Forschung wissen wir heute, dass die chemischen und physikalischen Gesetzm√§ssigkeiten unseres K√∂rpers die Grundlage f√ľr unsere Gef√ľhle, Wahrnehmungen und Gedanken darstellen. K√∂rper, Hirn und Psyche k√∂nnen nicht unabh√§ngig voneinander funktionieren.

Diese Einheit bildet das Kernst√ľck des medizinischen Konzeptes des ZiSMed. So ber√ľcksichtigen wir beispielsweise Einfl√ľsse des psychosozialen Umfeldes auf k√∂rperliche Prozesse bei der Behandlung von Krankheiten. Umgekehrt sind k√∂rperliche Befindlichkeiten, biochemische Abl√§ufe und gelernte Haltungs- und Bewegungsmuster √ľber entsprechende Nervenreize mit unseren Empfindungen verkn√ľpft. So kann es bei psychischen Problemen ebenso wie bei k√∂rperlichen Leiden hilfreich sein, muskul√§re Verspannungen, neurologische Ver√§nderungen, aber auch die K√∂rperhaltung, die Atmung oder bestimmte Bewegungsmuster mit zu behandeln.

Die gleichen Gesetze gelten f√ľr das individuelle Erleben der Sexualit√§t. Es wird wesentlich dadurch bestimmt, wie ein Mensch gelernt hat, seine sexuelle Erregung wahrzunehmen, und nach welchen Mustern er dabei seinen K√∂rper einsetzt.

Beispiel Beckenbodenmuskelspannung

Was heisst interdisziplinäre Behandlung?

Die Schulmedizin eignet sich gut f√ľr die Behandlung vieler Erkrankungen. Deshalb arbeiten wir im ZiSMed nach modernsten schulmedizinischen Erkenntnissen. Bei gewissen Erkrankungen, bei der Pr√§vention von Krankheiten und bei hartn√§ckigen Krankheitsverl√§ufen kommen bei uns erg√§nzende Ans√§tze zum Zug, die den Schwerpunkt auf K√∂rper-Hirn-Psyche als ganze Funktionseinheit legen und √ľber die alleinige Behandlung des Symptoms und dessen unmittelbare Ausl√∂ser hinausgehen.

In Fallbesprechungen und Konsilien versuchen wir gemeinsam, f√ľr unsere Patienten mit komplexeren Krankheitsbildern ein massgeschneidertes Behandlungskonzept aufzustellen.

Beispiel Pilzentz√ľndung

Was hat Frauenheilkunde mit Sexualität zu tun?

Die Frauenheilkunde ist die Gesundheitslehre der weiblichen Genitalien. Die meisten Menschen benutzen heute ihr Geschlecht weitaus mehr f√ľr die Sexualit√§t als f√ľr die Fortpflanzung oder f√ľr das Kranksein. Die Vorbeugung sexueller Probleme geh√∂rt daher im ZiSMed ebenso zur Frauenheilkunde wie Verh√ľtung, Krebsvorsorge usw.

Das kann bedeuten, dass Ihre Gynäkologin sich nach Ihrer sexuellen Zufriedenheit erkundigt. Oder dass sie Ihnen Zusammenhänge und Wechselwirkungen allfälliger Untersuchungsbefunde mit der sexuellen Funktion erklärt, auch wenn Sie nicht unbedingt danach gefragt haben.

Denn Untersuchungen haben gezeigt, die meisten Patientinnen w√ľnschen sich, dass ihre √Ąrztin diejenige ist, die das Thema Sexualit√§t zuerst anschneidet. Selbstverst√§ndlich bleibt es aber stets Ihre Entscheidung, ob Sie das Thema vertiefen oder bei dieser Konsultation nicht behandeln wollen.

Die Rolle des Lernens

Neben unserer genetischen Veranlagung spielen Lernprozesse von fr√ľhester Kindheit an eine wesentliche Rolle darin, wer wir geworden sind und wie wir unser Leben meistern. Ebenso bedeutsam sind sie f√ľr unsere Gesundheit und unsere sexuelle Zufriedenheit.

Die F√§higkeit, zu lernen, geht uns nie verloren. Die moderne neurologische Forschung zeigt, dass das Gehirn sich auch bei Erwachsenen noch ver√§ndern und neue Synapsen bilden, das heisst also dazu lernen kann, selbst im hohen Alter. So stehen jedem Menschen Lernschritte f√ľr eine Erweiterung des sexuellen Erlebens offen, ebenso wie eingefahrene Reaktionsweisen, Haltungsmuster, Verspannungen und Missempfindungen durch k√∂rperliche Lernprozesse ver√§ndert werden k√∂nnen.

Unterschiedliche Lernprozesse werden in der Sexocorporel-Sexualtherapie, der Psychotherapie, der Myoreflextherapie und der Beckenbodenrehabilitation angeregt. Lernen als wichtiger Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden spielt im medizinischen Konzept des ZiSMed also eine wesentliche Rolle.