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Tipps für die Ernährung mit den Jahreszeiten | ||
Die thermische Wirkung von NahrungsmittelnDie meisten Nahrungsmittel haben die Fähigkeit, das Klima oder die Jahreszeit, in der sie wachsen, auszugleichen. Dies wirkt sich entsprechend auf unseren Körper aus und beeinflusst das Temperaturempfinden und den Stoffwechsel. In den Tropen bringt eine Mango oder Orange die gewünschte Kühlung. Hier, in der kalten Jahreszeit gegessen, können diese Früchte zu Frösteln oder Frieren führen. Diese Lebensmittel wirken kalt: Diese
Lebensmittel wirken erfrischend: Diese Lebensmittel wirken neutral: Diese
Lebensmittel wirken warm: Diese Lebensmittel
wirken heiss: Der Einfluss der Jahreszeiten auf die ErnährungDie Jahreszeiten mit ihren Produkten wirken sich ebenfalls auf den Stoffwechsel aus. Es ist zudem ein Privileg, im Rahmen der Jahreszeiten zu essen, und nicht jahraus, jahrein das Gleiche zu kochen. Kochen und essen Sie im Rhythmus der Jahreszeiten, das bringt viel Abwechslung und Freude. Ihr Organismus dankt es Ihnen ebenfalls, wenn Sie angepasst an die Jahreszeit und die herrschenden Temperaturen im Winter schwerer und wärmend oder im Sommer leichter und kühlend kochen und essen. Es ist auch überhaupt nicht schlimm, über den Winter hindurch 2 bis 3 Kilo Wärmepolster zuzulegen, solange sie im Frühling wieder zum Wegschmelzen gebracht werden – auch das gehört zum Rhythmus der Jahreszeiten. FrühlingDie angesammelte Energie des Winters sollten Sie nun freisetzen. Bittere und leichtere Gerichte kommen jetzt zum Tragen. Ideal dafür sind leichte Suppen, Gemüseteller mit Fisch und bitteren Salaten; ergänzen Sie alle Speisen verschwenderisch mit Küchen- und Wildkräutern! Sie stärken und regen die Tätigkeit von Leber und Galle an. Je nach Konstitution und persönlicher Verfassung ist nun Fasten oder leichtes Entschlacken angesagt. Der Körper ist jetzt zur Unterstützung des Stoffwechsels auch wieder auf mehr Bewegung angewiesen. SommerHitze und Feuchtigkeit herrschen vor. Bevorzugen sie nun leichte und kühle Speisen. Salate, Obst, Joghurt, leicht gedünstete Gemüse, weisses Fleisch und Fisch bilden jetzt den Ausgleich zu den heissen Temperaturen. Vergessen Sie aber nicht, auch im Sommer regelmässig gekochte Speisen zu essen. Dünsten und Dämpfen sind die angesagten Kochmethoden. Spätsommer und HerbstDer Körper benötigt nun bereits wieder wärmere Gerichte. Schärfere Zutaten von Rettich und Kohlarten sowie Saures von milchsauer Vergorenem (z. B. Sauerkraut oder eingelegtes Gemüse) stärken das Darm-Immunsystem und verhindern, dass Erkältungen entstehen können. Es bieten sich nun auch Mais, Kürbis, Kastanien und Wurzelgemüse an. Es wird wieder Zeit, vermehrt Suppen und Eintöpfe zu kochen. WinterDie Verdauungskraft ist am stärksten gefragt. Warme Gerichte, intensive Gewürze wie Zimt, Kardamom, Muskat, Cayennepfeffer, Kurkuma, Nelke und rotes Fleisch bieten sich für Eintöpfe, Suppen und Gratins an. Auch über die Getränke sollte nun die nötige Wärme zugeführt werden (Ingwertee, Gewürztee, Glühwein, Glühmost); dies gibt einen guten Schutz vor der Winterkälte – und ein wohlig geborgenes Gefühl. |
Wann eignet sich eine Ernährungstherapie? Team naturheilkundliche Ernährungstherapie Tipps für die Ernährung in der Schwangerschaft Tipps für die ausgewogene Ernährung
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Team Naturheilkundliche Ernährungstherapie |
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